Zunächst muss der Wasserhahn auf jeden Fall zugedreht und das schon ausgeflossene Wasser sauber aufgewischt werden. Das verhindert bleibende Schäden auf dem Parkett, an der Wand oder an den Möbeln. Bevor man jedoch den teuren Klempner ruft, kann jeder versuchen den Schaden mit einfachen Handgriffen unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn der Wasserhahn spritzt, kann das daran liegen, dass das Sieb, das sich in der Öffnung, aus der der Wasserstrahl kommt, befindet verrutscht oder verstopft ist. Es lässt sich leicht mit einer alten Zahnbürste reinigen oder mit dem Finger zu Recht rücken. Tritt jedoch Wasser aus, kann, sobald die Küche wieder trocken ist, der Hahn minimal geöffnet werden. Durch das Aufdrehen des Hahns kann nun die Stelle lokalisiert werden, an der Wasser austritt. Zur Vorsicht sollte unter die Spüle, unter den Siffon (das abführende Rohr, unterhalb des Waschbeckens) ein Eimer gestellt werden. Auch trockene Lappen oder Handtücher sollten griffbereit liegen. Oftmals hilft ein Festdrehen der Mutter, mit der der Hahn an der Spüle befestigt ist. Wenn sich das Problem nicht durch Festziehen der Schraube lösen lässt, muss die Stelle abgedichtet werden. Im Baumarkt sind speziell für solche Zwecke Dichtungsringe erhältlich, die sich über den Hahn stülpen und an die gewünschte Stelle bringen lassen. Wer keinen Dichtungsring zur Hand hat, kann sich provisorisch mit einem Küchengummi oder einem eng gewickelten Stück festen Stoff behelfen. Wichtig ist, bei jedem Test den Hahn nicht zu weit aufzudrehen. So wird der Wasseraustritt aus auch eventuell weiteren Schwachstellen verhindert.
Befindet sich das Leck nicht an den Stellen, an denen die Teile des Hahns und der Spüle zusammentreffen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Loch in der Leitung oder im Wasserhahn selbst. Diese entstehen häufig durch Rost und Korrosion. In diesem Fall muss der Hahn ersetzt werden. Wer jedoch keine Kenntnisse im Bereich sanitärer Reparatur hat, sollte unbedingt einen Klempner rufen um größere Schäden zu vermeiden. Viel Geld spart man, wenn man sich selbst einen Hahn im Baumarkt kauft. Denn Handwerker verkaufen ihre Produkte in der Regel zu sehr hohen Preisen.