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17. September 2010

Zukunftsperspektive: Ausbildung zum Rettungsassistenten

Der Beruf des Rettungsassistenten fordert ein ausgeprägtes Interesse an medizinischen Tätigkeiten. Die Neigung, anderen Menschen zu helfen, ist ein weiterer entscheidender Charakterzug für diesen Ausbildungsweg.

Das Tätigkeitsfeld der Rettungsassistenten ist vielfältig: In erster Linie sind sie für die Einleitung der Ersten Hilfe zuständig, die bei einem Unfall vor Ort erforderlich ist. Sie haben die Aufgabe, den Patienten durch lebensrettende Maßnahmen zu stabilisieren, bevor ein Notarzt am Unfallort eintrifft. Des Weiteren kümmern sie sich um den sicheren Transport des Unfallopfers zum Krankenhaus und sind während der Fahrt für dessen Versorgung zuständig. Nach dem Rettungseinsatz säubern sie das Fahrzeug und bereiten es für den nächsten Notfall vor. Dabei kommt ihnen auch die Aufgabe der Dokumentation zu, für die sie Protokolle und Nachweise erstellen. Neben der eigentlichen Tätigkeit in der Notfallmedizin werden Rettungssanitäter auch innerhalb der medizinischen Einrichtungen beschäftigt. Weitere Schwerpunkte sind die Arbeit in Rettungsleitstellen und Wachen sowie der Transport von Patienten.

Für die Ausbildung zu diesem vielseitigen Beruf müssen zwei Jahre an der Berufsfachschule, die sowohl theoretischen Unterricht als auch praktische Lehreinheiten umfassen, absolviert werden. Neben staatlichen Schulen kann auch eine private Bildungseinrichtung besucht werden. Ein Ausbildungsgehalt wird für die schulische Ausbildung nicht gezahlt. Im Rahmen der Ausbildung können die angehenden Rettungsassistenten ihre erlernten Kenntnisse direkt im Berufsumfeld auf der Rettungsstation anwenden. Sie begleiten die Rettungseinsätze und werden in das Krankenhausgeschehen eingebunden. Die Auszubildenden müssen sich auf die Aneignung eines breiten Wissensspektrums einstellen, die ein hohes Maß an Fleiß und Disziplin erfordert. Des Weiteren ist körperliche Stabilität notwendig, da verletzte Personen häufig auf Tragen und in Rollstühle gehoben werden müssen.

Nach Abschluss der schulischen Ausbildung muss zunächst ein einjähriges Praktikum abgeleistet werden, um für den Beruf anerkannt zu werden. Anschließend stehen dem Rettungsassistenten mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Bei Einrichtungen wie Rettungsdiensten, Feuerwehrwachen oder auch Katastrophenhilfswerken können sie eine Anstellung finden, die unterschiedliche Tätigkeitsfelder bieten.

Einträge
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  • Erfolgreich mit Weiterbildungen im Berufsleben
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